Empire of the Dawn
Autor KRISTOFF, Jay
Verlag HarperVoyager 2025
Gute 2000 Seiten für fantasy nerds sind nun abgeschlossen. Gabriel de León, Paleblood und Krieger, neben dem ein Conan verblassen würde, erzählt weiterhin seine Geschichte dem Vampir-Historiker Jean-François.
Und wieder ist auch Gabriels Schwester Celene (eine tödliche Vampirin), von Gabriel angeblich abgrundtief gehasst, als Auskunftsperson mit dabei.
Die wichtigsten Anliegen: Das Gralsmädchen Dior am Leben erhalten und die endgültige Konfrontation mit Fabien Voss, dem Forever King, einem allmächtigen Vampir.
Müßig, all die Schlachten und Wendungen hier nachzuerzählen, wir haben die gewohnte Abfolge von ermüdend und äußerst spannend, vielleicht etwa ermüdender als bisher, weil ordentlich Mystisch-Religiöses hineingemischt wird. Unterhaltsam, weil Gabriels Schwert Ashdrinker verrückt wird.
Diesmal habe ich mir während des Lesens mehrfach gedacht: Man muss das Zeugs schon mögen, um über so viele Wendungen durchs Blut zu waten, und ja, die anfängliche Neugier und eventuelle Begeisterung ist vorbei (nicht so in der einschlägigen Fantasy Community).
Wie auch immer: Es hilft nichts – wenn Sie die Saga lesen wollen, dann müssen Sie sich wohl durch alle drei Bände kämpfen. Das werden aber sicher nur die ‚aficionados‘ tun.
P.S. Wie sich herausstellt – Gabriel und Celene sind unzuverlässig beim Erzählen; das haben weder wir noch Jean-François bedacht.
pp. 768 (Fantasy; 17+)